Rückentraining

Stiche, Druck, Reißen, Zerren – Rückenschmerzen sind wirklich keine Freude und dennoch ständiger Begleiter vieler Menschen.

Rund 74-85 Prozent der Deutschen leiden irgendwann im Leben unter Rückenschmerzen (Raspe 2012), circa zwölf Prozent sogar täglich. So vielfältig der Mensch ist, so vielfältig können auch die Gründe für Rückenschmerzen sein. Überlastung durch Übergewicht, Fehlhaltungen oder -belastungen, Bandscheibenvorfälle, Arthrose, Osteoporose, Erkrankungen der Wirbelkörper, Wirbelblockaden, eingeklemmte Nerven u.v.m. – die Liste möglicher Ursachen ist lang. Eine der wohl häufigsten ist jedoch Bewegungsmangel.

Sind die Rumpfmuskeln durch Bewegungsmangel oder einseitige Belastungen geschwächt oder überstrapaziert kann das weitreichende Folgen haben. Die Beweglichkeit des Rückens wird eingeschränkt, die Stützfunktion der Muskulatur lässt nach, Wirbelgelenke und Bandscheiben werden nicht mehr an Ort und Stelle gehalten und es kommt zu zum Teil extremen Schmerzzuständen.

Hinlegen, ausruhen, entlasten – das ist dann häufig der erste Gedanke, um die Schmerzen wieder loszuwerden, doch in den meisten Fällen hilft genau das Gegenteil: gezielte Bewegung und dosierte Belastung. Rückenschmerzen müssen häufig kein Dauerzustand sein, denn gezielte Bewegung ist ein hocheffektives Mittel, um ihnen vorzubeugen, sie zu reduzieren oder sie sogar gänzlich verschwinden zu lassen.

Die positive Wirkung von Bewegung auf Rückenschmerzen untermauern übrigens zahlreiche Studien. Der Forscher Daniel Steffens der Universität Sydney wertete in einer Metaanalyse Studien mit mehr als 30.000 Patienten aus. Sein Fazit: Das Risiko für erneute Rückenschmerzen sinkt bei regelmäßiger Bewegung um rund 35 Prozent.

Fazit: Raus aus der Schonung, rein in die Bewegung. Wir zeigen Ihnen wie!

 

 

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